Know-Center leitet 2,4 Millionen Euro EU-Projekt "CODE"

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CODE steht für „Commercially Empowered Linked Open Data Ecosystems in Research“ und hat zum Ziel, einen Marktplatz für Forschungsdaten aufzubauen und auf Basis der bekannte Publikationsplattform Mendeley (www.mendeley.com) zu etablieren. Ausganspunkt der Forschung sind die vom Know-Center Graz entwickelten, computerlinguistischen und maschinellen Lernverfahren. Diese ermöglichen, dass Fakten aus über 40 Millionen Forschungspublikationen extrahiert, visualisiert und mit bestehendem Wissen im World Wide Web verknüpft werden. Dies soll WissenschafterInnen weltweit in die Lage versetzen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und diese mit KollegInnen zu teilen. So wäre es beispielsweise möglich, pharmazeutische Studien zu vergleichen, Forschungstrends zu visualisieren oder widersprüchliche Erkenntnisse in Einklang zu bringen.

Ein weiterer Projektpartner ist MeisterLabs (www.mindmeister.com), der Unternehmenspartner des Know-Center ist.

Das Projekt wurde im Mai 2012 gestartet und läuft bis 2014. Mehr Informationen zum CODE-Projekt finden Sie unter code-research.eu.

Die aktuelle Pressemitteilung lesen Sie hier.

CODE („Commercially Empowered Linked Open Data Ecosystems in Research“) aims to build a market for research data and based on the well-known publishing platform Mendeley (www.mendeley.com) to establish it. The starting point will be new Natural Language Processing technologies developed by the Know-Center. These allow that facts extracted from more than 40 million publications will be visualized and linked to existing knowledge on the World Wide Web. This should enable scientists worldwide to gain new insights and share them with colleagues. For example, it would be possible to compare different drug studies, to visualise research trends, or to organise contradicting facts on the performance of different algorithms.

Another project partner is MeisterLabs (www.mindmeister.com), a company partner of Know-Center.

The project started in May 2012 and lasts until 2014. More informationen about the CODE project can be found at code-research.eu.

The press release is in German only and can be read here.

15.6.2012 GRAZ / PASSAU / LONDON / MÜNCHEN Pressemitteilung: MARKENWARE FORSCHUNGSDATEN

Computerlinguistische Verfahren eröffnen neue Möglichkeiten zur Analyse wissenschaftlicher Fakten.

Auftakt für CODE: KNOW-CENTER in Graz startet Forschungsprojekt zur Extraktion und Visualisierung von Informationen aus wissenschaftlichen Publikationen und Web 2.0

Weiß die Forschung, was sie wissen müsste?

Wenn wir weiter blicken können, dann deshalb, weil wir auf den Schultern von Riesen stehen. Univ.Prof. Dr. Stefanie Lindstaedt, wissenschaftliche Geschäftsführerin der Know-Center GmbH in Graz und Leiterin des Instituts für Wissensmanagement an der Technischen Universität Graz, wählt die berühmten Worte Isaac Newtons, um die Notwendigkeit eines tragfähigen Fundaments relevanter Information für den Erfolg aktueller Forschung hervorzuheben: „Um morgen forschen zu können, benötigen wir das gesamte heute vorhandene Wissen. Aber wissen wir eigentlich, was wir alles wissen? Täglich machen ForscherInnen neue Entdeckungen, entwickeln neue Medikamente oder effizientere Kommunikationstechnologien…“

Die mit den täglich weltweit hervorgebrachten Zwischenergebnissen und Ergebnissen in allen Forschungsbereichen exponentiell anwachsende Menge an wissenschaftlicher Literatur lässt sich mit den herkömmlichen Methoden nicht mehr bewältigen. Immer schwieriger wird es, neueste Erkenntnisse der Forschung effizient zu nutzen. Ein internationales Team renommierter Wissenschafter hat sich dieser Problematik nun angenommen. Im Zuge des CODE-Projekts werden in den kommenden zwei Jahren Fakten aus über 40 Millionen Forschungspublikationen extrahiert, visualisiert und mit bestehendem Wissen im World Wide Web verknüpft.

Die Vision von CODE.

Unter dem prägnanten Kürzel CODE („Commercially Empowered Linked Open Data Ecosystems in Research“, also „kommerziell nutzbare, vernetzte und offen zugängliche Daten-Ökosysteme in der Forschung“) geht ein hochkarätig besetztes Forschungsprojekt in die erste Runde, das der Wissenschaft bereits kurzfristig neue Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns und der Wirtschaft, auch auf lange Sicht, einen neuen Markt zu eröffnen verspricht.

Bis 2014 setzt sich das Projekt-Konsortium aus Forschern des Know-Center Graz,  eines der führenden Kompetenzzentren für Wissensmanagement in Österreich, und einem Team der Universität Passau zusammen. Der Brückenschlag zur Wirtschaft gelingt mit Hilfe der renommierten Internet-Startup-Firmen Mendeley (Großbritannien) und MeisterLabs (Deutschland), die auch die Bereitstellung großer Datenmengen und Benutzergruppen garantieren.
Das Projekt wird von der EU im 7. Rahmenprogramm mit insgesamt 2,4 Millionen Euro finanziert.

Eine extensive, hochwertige und maschinenlesbare Datenbank von wissenschaftlichem Wissen entsteht.

Die neuen Mittel zu dem Zweck, Forschern und Forscherinnen neue Möglichkeiten zur Analyse wissenschaftlicher Fakten bereitzustellen, werden neue, vom Know-Center Graz entwickelte, computerlinguistische Verfahren sein. Diese ermöglichen das Crowdsourcing der extrahierten Fakten aus wissenschaftlichen Texten über die Web-Plattform von Mendeley. Die so gewonnenen und verifizierten Daten werden an der Universität Passau in die Linked Data Cloud, einem Teil des World Wide Web, eingespeist und in der MindMeister®-Plattform der Firma MeisterLab® in Form von Mind-Maps organisiert und visualisiert.

So sollen beispielsweise pharmazeutische Studien besser miteinander verglichen, allgemein Forschungstrends dargestellt oder widersprüchliche Erkenntnisse in Einklang gebracht werden können.

Durch das Crowdsourcing schafft CODE eine eigene, fundierte Wissensgrundlage, basierend auf vorhandenen Fakten aus der wissenschaftlichen Literatur. Wenn die Technologie ausgereift ist, soll sich ein Marktplatz rund um Forschungsdaten etablieren.
Das Forschungsprojekt CODE will dafür sorgen, dass die Wissenschaft auch in der Zukunft auf den Schultern von Riesen steht…

Die Projektpartner

Know-Center (Graz, http://know-center.tugraz.at/) – Österreichs Kompetenzzentrum für Wissensmanagement und Wissenstechnologien fungiert als Innovator an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie. Seit seiner Entstehung im Jahre 2001 entwickelt das Know-Center innovative IT-Lösungen für das Wissensmanagement. Das Know-Center wird durch das österreichische Kompetenzzentrumsprogramm COMET gefördert.

Universität Passau (http://uni-passau.de/) – 1978 ins Leben gerufen, verbindet die Universität Passau top-moderne Infrastruktur mit Technologie auf dem neuesten Stand und bietet ihren rund 10.000 Studierenden ideale Studienbedingungen. Die beiden mit dem CODE-Projekt befassten Institutionen der Universität – der Lehrstuhl für Verteilte Informationssysteme (Prof. Dr. Harald Kosch) und die Professur für Medieninformatik (Prof. Dr. Michael Granitzer) – befassen sich mit verteilten Datenbanken, Multimediasystemen und automatischen Medienanalysetechnologien, um Medienzugriff und -verwaltung zu verbessern.

Mendeley (London, http://mendeley.com/) – Mendeley ist eine der weltweit größten Kooperationsplattformen für wissenschaftliche Forschung und wird von über 1.6 Millionen Forschern von allen Teilen der Welt genutzt. Mendeley liefert Statistiken in Echtzeit, zeigt Trends nach Forschungsgebiet auf und bietet Vorschläge für verwandte Forschungsthemen aus der mittels Crowdsourcing entwickelten Datenbank von über 225 Millionen Forschungsdokumenten. Die Firma wurde im Januar 2009 gegründet und unterhält Büros in London und New York. Zu ihren Investoren zählen Gründer und Vorstände von Skype, Last.fm und Warner Music Group.

MeisterLabs (München, http://mindmeister.com/) – MeisterLabs entwickelt web-basierte Produktivitätsplattformen welche vor allem durch Einfachheit, Benutzbarkeit und Kollaborationsfähigkeit bestechen. MeisterLabs marktführende kollaborative Online Mind Mapping Software Lösung namens MindMeister wurde im Mai 2007 ins Leben gerufen und hat seitdem Hunderttausende Unternehmen, akademischen Institutionen und kreative Konsumenten angezogen, die über 300 Millionen Online-Ideen erstellten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mind-Mapping-Tools erlaubt MindMeister Echtzeit-Brainstorming-Sitzungen zwischen einer unbegrenzten Anzahl von Benutzern und benötigt nur einen Standard-Webbrowser.

Mehr Informationen zum CODE-Projekt finden Sie unter
http://code-research.eu/.

Rückfragehinweis
BADER & TEAM GmbH
Astrid Bader und Bernhard Mayer
Wichtelgasse 37/28
1160 Wien
T +43-1-524.05.42-12
E ,

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Know-Center GmbH
Claudia Thurner-Scheuerer
Inffeldgasse 21a
8010 Wien
T +43-316-873.92.68
E

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